Die Nerbonu sind eine in der Galaxie recht unbekannte Rasse, ohne festen Planeten, an dem sie sich heimisch fühlen. Sie durchwandern die schwarzen Weiten auf der Suche nach ihrem nächsten Ziel und machen nur selten Halt. Sie ernähren sich ausschließlich von Fleisch und beziehen dieses bevorzugt von intelligenten Lebensformen. Trotz dessen, dass es recht wenige von ihnen gibt, haben sie sich seit ihrer Erschaffung bei beleseneren Wesen einen ordentlichen Ruf verschafft. Sie gelten als unvergleichliche Jäger und Krieger und werden mit durchschnittlich 3,60 Metern auch sehr groß. Ihre Lebensspanne ist nicht von ihrem Alter abhängig, sie gelten allerdings ab etwa 150 bis 170 Jahren als ausgewachsen.
Sie besitzen für gewöhnlich eine sehr einschüchternde Erscheinung, in Form von scharfen, stabilen und recht langen Klauen an Händen und Füßen, mit einer Hakenklaue. Hornplatten sind an den jeweiligen Fingergelenken zu sehen, welche als zusätzliche Stabilisatoren dienen. Ihre Haare gleichen eher wilden Mähnen, was sie gemeinsam mit den Nickhäuten und geschlitzten Pupillen eher Raubtieren gleichen lässt, als wirklich magischen Wesen. Ihre ausgeprägten Instinkte und Sinne machen sie zu perfekten Jägern, sowohl in der Natur als auch im Kampf. Doch die wohl signifikanteste, magische Fähigkeit eines Nerbonu, ist die Möglichkeit bei einem Mord, die jeweilige Gabe eines anderen zu übernehmen. Dabei wird auch der jeweilige Lehrstand ausnahmslos absorbiert. Weiter trainieren, kann ein Nerbonu diese jedoch nach der Übernahme nicht mehr.
